Anti Rassismus Tag 2015

Projekttag : Flucht

Am 21. Dezember 2015 veranstaltete die Dominikus-Savio-Schule in Pfaffendorf einen Projekttag. Das Thema war Flucht. An verschiedenen Stationen sollten die Schüler einen Einblick bekommen.

Der Tag begann mit der 4. Adventsfeier, bei der auch schon das Thema zum ersten Mal aufgegriffen wurde. Besonders unter die Haut ging dabei der Song „Nur ein Lied“, das Alex Diehl unter dem Eindruck  der Terroranschläge von Paris geschrieben hat.

Anschließend erklärte Nils Pelikan Schülern und Klassenlehrern den Ablauf des Vormittags und teilte die Klassen den 7 Stationen zu.

An den Stationen waren unterschiedlichste Aufgaben zu bewältigen. Die Ergebnisse wurden auf einem Laufzettel eingetragen und am Ende ausgewertet.

Eine der beliebtesten Stationen war sicher die, bei der man Gewürze aus unterschiedlichen Regionen der Welt erraten musste.

Zudem durften die Schüler auch exotisches Essen und Trinken probieren.

Was treibt die Menschen zur Flucht und auf welchen Fluchtrouten kann diese Flucht verlaufen? Das war die Frage, die in einer anderen Station zu bearbeiten war. Anhand von Einzelschicksalen sollten die Situation in den Herkunftsländern, die Fluchtgründe und die Fluchtwege erkundet und aufgeschrieben werden. Dabei konnten die Schüler feststellen wie lange, schwierig und extrem gefährlich die Flucht war.

Außer der politischen Situation, wie Diktatur, Krieg und Verfolgung im Herkunftsland konnten die Schüler an einer weiteren Station erkennen, dass auch ganz grundlegende Probleme mit verantwortlich für die Flucht sind. Sie stellten bildlich die Verteilung von Armut und Reichtum dar und stellten dem Reichtum die Bevölkerungsdichte gegenüber. Eine komplizierte Rechnung, wie man an der Tafel sehen kann. Am Ende sollte aber jeder bemerkt haben, dass der Reichtum auf der Welt sehr ungerecht verteilt ist. Zudem wohnen besonders in armen Ländern sehr viele Menschen auf engem Raum.

Dazwischen gab es wieder eine Station, bei der man Spaß haben konnte. Spiele aus anderen Ländern wurden getestet. Auch gab es einen Wettbewerb bei dem in einer vorgegebenen Zeit ein Basketball hochgeworfen, um die eigene Achse gedreht und dann der Ball wieder aufgefangen werden musste. Auch die Geschicklichkeit wurde auf die Probe gestellt.

An einer weiteren Station erfuhren die Schüler, wie es mit den Flüchtlingen in Deutschland weitergeht.

Sie konnten selbst ausmessen, wie viel Platz Flüchtlinge in einer Notunterkunft haben. Auch den Weg bis zur Anerkennung als Asylberechtiger konnten sie versuchen nachzuvollziehen.

An der Rucksackstation gingen alle der Frage nach: „Auf was könnte ich verzichten, wenn alles, was ich mit nehmen kann, in einen Koffer passen muss“.

An der letzten Station erfuhren die Schüler in kurzen Filmausschnitten und Einzelschicksalen, wer die Menschen sind, die bei uns Zuflucht suchen.

Das Abschlussbild zeigt alle Beteiligten am Ende des Projekttags in der Aula. Hier wurden auch die Jugendlichen verabschiedet, die bei uns eine – leider nur kurze Zeit – gelebt und gelernt haben.

 

 

Adventsandacht

In jeder Woche im Advent gibt es schon traditionell für alle Schüler und Kollegen am ersten Schultag nach dem jeweiligen Adventssonntag eine gemeinsame  Andacht.

Organisiert und vorbereitet hat das unser Kollege Dave Schweiger:

 

 

 

 

 

 

 

Die christlich-ökumenischen Andachten im Jahreslauf

Als Schule, die im Geiste Don Boscos arbeitet, wollen wir auch geistlich möglichst jeder Glaubensrichtung und Weltsicht offen begegnen können, ohne zu verurteilen oder auszuschließen.

Wir gründen unser Reden und Handeln auf christliche Werte, und der Vorstellung eines Gottes der Liebe, der jeden Menschen ungeachtet der Nationalität, Geschlecht oder Religion bedingungslos annimmt.

Rituale und das Ordnen der Jahreszeiten durch die traditionellen christlichen Feste sollen jedem Schüler Halt und Orientierung in seinem Leben geben.

Persönliche Themen sollen angesprochen werden und in der Stille soll jeder zu dem Gott seines Glaubens beten können und sich seine persönlichen Gedanken über seine Beziehung und Haltung gegenüber  diesem Gott machen dürfen.

Regionalschülersprecher - 2. Landesschülersprecher

Anfang Dezember wurden die Landesschülersprecher in München gewählt!

Tobias wurde 2. Landesschülersprecher für die Förderschulen in ganz Bayern!

Zum ersten Mal wurde ein Schülersprecher unserer Schule in ein so hohes Gremium der SMV gewählt!
Herzlichen Glückwunsch und ein gutes Händchen wünscht die ganze Schulfamilie!

Weitere Infos unter

https://www.km.bayern.de/schueler/schule-und-mehr/smv.html

Am 12. November wurden die Bezirksschülersprecher in Unterfranken
Stolz können wir sein: Tobias hat den Sprung zum Bezirksschülersprecher geschafft!

Mehr Informationen auf der Seite der Regierung von Unterfranken:

http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/presse/2013/01563/index.html

Am Donnerstag, 24.Oktober 2013 fand das jährliche Anfangstreffen der Schülersprecher aller Förderschulen der Region Haßberge - Rhön Grabfeld an der Saaletal Schule in Bad Kissingen statt.

Im Verlauf wurden die Regionalschülersprecher für die Vertretung in der Region gewählt.

Jeder anwesende Schulsprecher stellte seine Schule mit ihren Besonderheiten vor. Natürlich versuchte jeder, seine Schule optimal darzustellen.

Sehr sachlich und überzeugend stellte Tobias Pawelkowicz unsere Aktiviäten und die der SMV vor. In der abschließenden Regionalsprecherwahl ging Tobias als eindeutiger Sieger hervor. Wir gratulieren ihm und seinen Stellvertretern zum großartigen Erfolg!

Auf dem Bild die 3 Regionalsprecher zusammen mit Sonderschulrektor Norbert Paul

  1. Tobias Pawelkowicz, SFZ Pfaffendorf (Mitte)
  2. Sophie Wirth, SfZ Bad Kissingen (rechts)
  3. Jaqueline Müller , SfZ Riedenberg (links)

Wieder zu Hause in Pfaffendorf: Große Freude bei Verbindungeslehrer Christian Schad, Tobias Pawelkowicz und Lukas Kehl.

 

 

So sieht einer aus, der weiß, was er will!